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Linguistic Risk-Taking

Bei der ursprünglich an der University of Ottawa konzipierten Linguistic Risk-Taking Initiative handelt es sich um eine pädagogische Initiative, in der authentische Kommunikationshandlungen in einer Zielsprache als Risks bezeichnet werden, da diese aufgrund der Möglichkeit, dass Missverständnisse entstehen, Fehler passieren etc. von Lernenden oftmals als riskant eingestuft werden. Damit die Lernenden auf die zahlreichen alltäglichen Situationen aufmerksam werden, in denen sie ihre Zielsprache verwenden und üben können, wurde in Kanada ein Linguistic Risk-Taking Passport entwickelt. Dieser beinhaltet zahlreiche alltägliche Aktivitäten (sogenannte Risks), die die Lernenden in ihrer Zielsprache durchführen und danach im Pass abhaken können.

Das Projekt „Die Linguistic Risk-Taking Initiative für Deutschlernende in einem österreichischen Universitätskontext“ fokussiert auf die Umsetzung der Linguistic Risk-Taking Initiative in Deutschkursen des Vorstudienlehrgangs der Wiener Universitäten (VWU) am Sprachenzentrum der Universität Wien. Mithilfe der Initiative und dem für den gegebenen Kontext entwickelten „Riskier was!“-Heft (dem deutschsprachigen Pendant zum Linguistic Risk-Taking Passport) sollen die Deutschlernenden in ihrem Lernprozess begleitet und ermutigt werden, auch in alltäglichen Situationen die Verwendung der Zielsprache Deutsch zu ‚riskieren‘ und davon sprachlich zu profitieren. Gleichzeitig sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie das „Riskier was!“-Heft von den Lernenden genutzt und wie die Initiative selbst von den Lernenden sowie den Lehrpersonen eingeschätzt bzw. beurteilt wird.

Projektzeitraum01/2018 – 
FörderungKooperation mit University of Ottawa (OLBI/ILOB)

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Kooperationspartner*innen

 Medienbeiträge

  • Riskier Was! - Video

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