LEAP

(Erasmus+)

Laufzeit: 01.02.2019–31.01.2021

Förderung: Erasmus+

Erasmus+ Project Results Platform: https://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/projects/eplus-project-details/#project/2018-3-AT02-KA205-002231

Learning to Participate (LEAP) ist eine Strategische Partnerschaft im Jugendbereich, im Rahmen derer Universitäten und Jugendorganisationen zusammenarbeiten.

Studien belegen, dass Jugendpartizipation in sozialen und politischen Kontexten schwach ausgeprägt ist, im Vergleich zu anderen Altersgruppen. Dieses Problem zu thematisieren ist eine Priorität in allen am Projekt teilnehmenden Ländern.

Die Annahme, die dem Projekt LEAP zugrunde liegt, ist, dass sich hinter geringer Jugendbeteiligung strukturelle Faktoren verstecken, wie beispielsweise nicht ausreichend Gelegenheiten oder Mittel, die der Bedeutung von Partizipation aus Sicht der Jugend gerecht werden.

Die Frage, wie projektbasiertes Lernen junge Menschen ermächtigen und deren Teilnahme im Kontext  non-formaler Bildung stärken kann, steht im Zentrum des Projektes.

Obwohl es keine allgemeingültige Definition des projektbasierten Lernens gibt, nimmt das Projekt in diesem Zusammenhang Bezug auf Célestin Freinet, William Heard Kilpatrick und John Dewey. Projektbasiertes Lernen wird dabei verstanden als Modell in dem Lernprozesse rund um Projekte stattfinden. Projektbasiertes Lernen ist fokussiert auf die Lernenden und wird von diesen selbst vorangetrieben.  Projektbasiertes Lernen kann die Mitwirkungsmöglichkeiten von Jugendlichen, soziale Inklusion und die Entwicklung von Kompetenzen unterstützen und eignet sich dadurch, geringer Jugendbeteiligung in sozialen und politischen Belangen entgegenzuwirken.

Im Rahmen des Projektes wird Ermächtigung (Empowerment) verstanden als die „Fähigkeit zu handeln“ – dies umfasst Möglichkeiten und Räume, sowie die Stärke und den Willen zu handeln. Diese Definition baut auf dem Werk Yann Le Bossés auf, der den Begriff Empowerment verwendet, um auf die Fähigkeit der Menschen (individuell oder kollektivistisch) hinzuweisen, größere Kontrolle über jene Dinge ausüben zu wollen, die ihnen selbst oder den Communities, denen sie sich zugehörig fühlen, wichtig sind.

Im Verlauf des Projektes werden 45 JugendarbeiterInnen  ein Training zu Projektbasiertem Lernen absolvieren. Außerdem werden 45 junge Menschen aus Österreich, Italien und Kroatien an einer kurzen Auslandsreise teilnehmen.

 

ProjektmitarbeiterInnen der Universität Wien
  • Leitung: Univ.-Prof. Dr. Dirk Lange
  • Wissenschaftliche Projektmitarbeit: Alessandra Santoianni MSc
  • Projektadministration: Johanna Urban BA MA
 
Durchführende Organisationen

 Newsletter des Projektes

Die Projektpartner trafen sich zum ersten Mal in Hannover im Mai 2019